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Generationsübergreifendes, inklusives Wohnen und Leben am Singhof
Mit einer großzügigen zur Verfügungsstellung eines 2,7 ha großen Grundstückes in Biberbach begann es. Es dauert nicht lange bis wir als Stiftung Herz zeigen eine Idee für ein sehr besonderes Wohnquartier im ländlichen Raum entwickeln. Am 29.08.2023 stimmt der Gemeinderat des Marktes Biberbach einstimmig unserem Konzept zu und für die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Für die Stiftung Herz zeigen bietet sich damit die große Chance als „sozialer Projektentwickler“ bestehende regionale Bedarfe aufzugreifen. So sieht das entwickelte Konzept für das 27.000 m² große Areal eine Kindestagesstätte wie auch ein Seniorenzentrum mit 36 Pflegeplätzen, einer Tagespflege, einem ambulanten Pflegedienst und einer betreuten Wohnanlage für Senioren vor. Zudem ist ein Wohnprojekt für Menschen mit Handicap, ähnlich der Villa Hammerschmiede, angedacht. Hinzukommen sollen noch zehn Doppelhäuser sowie drei mehrgeschossige Wohngebäude.

„Unsere Idee ist, Wohnraum für Alt und Jung, für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen. Dabei wollen wir zudem auch Ressourcen wie z.B. Gemeinschaftsflächen bereitstellen, die gute nachbarschaftliche Beziehungen fördern und zugleich auch für einen Ausbau der sozialen Infrastruktur in der Gemeinde sorgen“, so Werner Weishaupt, Stiftungsvorsitzender.

Wann aus der Idee eines generationsübergreifenden und inklusiven Wohnprojektes Realität wird, ist abhängig von vielerlei Faktoren. Zunächst muss nun für das Areal ein Bebauungsplan festgelegt werden. Erst danach kann mit konkreten Planungen für eine Bebauung des Grundstückes begonnen werden.

Nachdem der Gemeinderat des Marktes Biberbach einstimmig die Aufstellung eines Bebauungsplanes und die damit verbundene öffentliche Beteiligung beschlossen hat, sieht man sich auf einem guten Weg. Christian Dierig, Kuratoriumsvorsitzender: „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Gemeinde Biberbach an der Realisierung eines wohl einzigartigen Projektes arbeiten. Vom Traum zur Wirklichkeit sind wir wieder ein Stück weiter vorangekommen.“