helfen
Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen,
müssen wir bei den Kindern anfangen.
Mahatma Gandhi
Bezug der neuen Wohnanlage für junge Menschen mit Handicap
Trotz Einhaltung der Abstandsregeln war die Freude der Kuratoriumsmitglieder der Stiftung Herz zeigen bei der Besichtigung des fertiggestellten Gebäudes im Stadtteil Hammerschmiede groß. "Wir sind sehr glücklich, dass wir als Stiftung dazu beitragen konnten, dieses großartige Projekt zu realisieren“, so Kuratoriumsvorsitzender Christian Dierig. Noch im Laufe des Dezembers 2020 werden die modernen und hellen 22 behindertengerechte Appartements von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern bezogen werden. "Den jungen Menschen, die hier bald im Haus leben werden, wünschen wir alles Gute für ihren Start in die Selbständigkeit. Gespannt werden wir weiterverfolgen, wie sich dieses einmalige Projekt entwickeln wird."

Zwei Appartements der Wohnanlage werden direkt von der Stiftung Herz zeigen vermietet.

Foto (von links nach rechts): Kuratoriumsmitglieder Margarete Heinrich, Christian Dierig (Vorsitzender) und Katja Scherer

proWIN spendet 500 Euro für die Beratungsstelle KiYo in Augsburg
Am 29. Juni 2020 trafen sich pro-WIN-Beraterin Christin Schildan und Sonja Richter, Ansprechpartnerin bei der Beratungsstelle KiYo, um unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen die offizielle Scheckübergabe vorzunehmen. 500 Euro waren durch den Verkauf von SWEETHEARTS (Putztüchern in Herzform) zusammengekommen. "Wir sind sehr dankbar für diese Spende. Sie ermöglicht uns, auch weiterhin für Kinder krebskranker Eltern da zu sein", so Sonja Richter.

Stiftung Herz zeigen stellt Kinderbuch „Lina und die Monster" vor
Das Interesse war groß, als am Montag, 2. Dezember 2019, das Kinderbuch „Lina und die Monster“ durch den Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums der Stiftung Herz zeigen, Christian Dierig, in der Buchhandlung Rieger + Kranzfelder vorgestellt wurde. Etwa 100 geladene Gäste waren gekommen, um das Buch der Stiftung in Augenschein zu nehmen. Neben der Autorin des Textes, Dr. Laura Räuber, war auch die Illustratorin des Buches, Franziska Binzer, anwesend. Beide waren sehr zufrieden mit dem fertigen Ergebnis. „Wir hoffen, dass unser Buch Familien hilft, mit Kindern über die Krankheit Krebs ins Gespräch zu kommen“, so Dr. Laura Räuber. Franziska Binzer ergänzt: „Unser Buch soll dazu beitragen, die schwierige Situation gemeinsam zu meistern.“
Entstanden ist das Buch im Rahmen der Förderung des Projekts KiYo, der Beratungsstelle für Kinder krebskranker Eltern. Seit Dezember 2017 gibt es am Universitätsklinikum Augsburg das für die Region einmalige Angebot der AWO Augsburg.
„Täglich erkranken Menschen an Krebs – und viele der Betroffenen haben Kinder. Unser Buch „Lina und die Monster“ soll Eltern und Kindern helfen, die Sprachlosigkeit, die nach der Krebsdiagnose eintritt, zu überwinden. Der Erlös aus dem Verkauf des Buches „Lina und die Monster“ und Spenden, die durch die Weitergabe des Buches eingehen, werden ausschließlich zur Finanzierung des Projektes KiYo verwendet“, so Christian Dierig, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums.
Das Buch „Lina und die Monster“ kann für Euro 14,95 entweder über den Buchhandel (ISBN 978-3-00-063275-4) oder direkt über die Stiftung Herz zeigen erworben werden.

BERATUNGSSTELLE FÜR KREBSKRANKE ELTERN
Klinikum Augsburg - ICCA
Verwaltungsgebäude 1, EG, rechts
Stenglingstraße 2
86156 Augsburg
E-Mail: kiyo@awo-augsburg.de
Telefon 0821 - 650 589 60
Telefax 0821 - 650 589 61

Foto: Illustratorin Franziska Binzer (links) und Autorin Dr. Laura Räuber (rechts)

Stiftung Herz zeigen erfreut Kinderherzen in der Augsburger Puppenkiste
Über 100 Kindern ermöglichte die Stiftung Herz zeigen einen Besuch der Aufführung "Rumpelstilzchen" in der Augsburger Puppenkiste. Die meisten davon waren Kinder krebskranker Eltern. „Wir wollten den Kindern, die unter der familiären Lage mitunter sehr leiden, eine kleine Freude bereiten und für ein paar heitere Stunden sorgen“, sagte Christian Dierig, der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Herz zeigen.
Die Stiftung Herz zeigen fördert KiYo (Kids & Youngsters krebskranker Eltern). Daneben engagieren sich bei dem Modellprojekt auch die Aktion Mensch und die AWO Augsburg. Pro Tag erkranken rein statistisch sieben Personen aus der Stadt und dem Landkreis Augsburg an Krebs. So wichtig wie die Tumorbehandlung für den Erkrankten ist die Betreuung der Kinder, die darunter schwer leiden können.
In der KiYo-Beratungsstelle auf dem Gelände des Universitätsklinikums Augsburg bieten zwei Fachkräfte Einzel- und Familiensprechstunden, Gleichaltrigengruppen und erlebnisorientierte Angebote an. Ohne KiYo müssten sich die Familien in München Rat und Unterstützung holen. Ende kommenden Jahres läuft die Förderung des Modellprojekts aus. „KiYo schließt eine Versorgungslücke. Deshalb wollen wir es langfristig in Augsburg etablieren“, sagt Werner Weishaupt, Geschäftsführer der Augsburger AWO und Vorsitzender des Stiftungsvorstands von Stiftung Herz zeigen. Die Bemühungen um eine Anschlussfinanzierung laufen bereits auf Hochtouren.


Bild: (v. l.) Melanie Marschall, Juniorchefin der Augsburger Puppenkiste sowie die beiden Kuratoriumsmitglieder Anna-Dina Priller und Christian Dierig (Foto: Schmid Media)